Web2.0 korrupt?!
19. Dezember 2006 – 15:07Heute ist auf SPON ein neuer Artikel über das korrupte Web2.0 erschienen. Beispielhaft wird die Geschichte eines Digg-Users vorgestellt, der sich in einer “glücklichen Laune” fürs Diggen einer Story hat bezahlen lassen.
Die Anfälligkeit dieser ganzen Social Communities wird IMHO auch zum Platzen der Web2.0-Blase beitragen – spätestens im Sommer 2008. In dem Artikel wird auch Tim O’Reilly zitiert:
Community-Angebote bräuchten gewissermaßen Verdienst-Hierarchien – nur wer nachweislich Sinnvolles beigetragen hat, darf auch direkt zum Zug kommen.
Das soziale am Web2.0 ist doch aber, das jeder mitmachen kann ohne hierarchisches Redaktionssystem. Und wer soll beurteilen was sinnvoll ist? Wer eine gewisse Hierarchie verlangt, hat wieder ODP-ähnliche Strukturen mit diversen Befugnisstufen und Editorrechten. Wer viel editiert oder sich durch Tools-Entwicklung und Community-Management verdient macht, erhält weitere Rechte in größeren Kategorien. Wird also die Erkenntnis aus dem Web2.0 sein, dass es nicht funktioniert?
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