3 ideas to improve icio.de
20. Februar 2007 – 09:10Nachdem ich bereits vor zwei Wochen über die Übernahme von icio.de durch RankingCheck berichtet habe und man im Agenturblog schon auf das neue Logo gestossen ist, möchte ich heute noch ein paar Ideen loswerden, wie man Icio besser machen könnte. Vor allem soll es dabei auch um die Spam-Begrenzung gehen.
Begrenzte Tags
Zunächst sollte man die Anzahl der möglichen Tags (in der Browser-Erweiterung auch “Kategorien” genannt) begrenzen. 10 mögliche Begriffe sollten für eine Einordnung einer Url reichen. Im Vergleich zu einem Eintrag im Webkatalog, wo man meistens nur einen Link aus der Kategorie bekommt (von Detailseiten oder Suchergebnisseiten einmal abgesehen), ist es bei Social Bookmarking Anwendungen möglich, gleich mehrere Links zu einer Url zu bekommen. Das nutzen Spammer leider aus und vergeben für gespeicherte Favoriten dutzende Tags, die meist auch gar nichts mehr mit dem Url-Thema zu tun haben. Durch eine Begrenzung auf Tags (oder Zeichen) könnte man hier einen Riegel vorschieben.
Flag-Funktion
Yigg hat sie, Blogger.com auch: Die Flag-Funktion, mit der unpassende Beiträge oder Blogs gemeldet werden können. Für den Social Bookmarking Bereich ist eine solche Funktion auch sinnvoll. Ob ein gespeichertes Lesezeichen sinnvoll ist oder nicht, kann natürlich subjektiv sehr unterschiedlich bewertet werden. Jedoch sind gewisse Standards und Kriterien für die Nutzung sehr sinnvoll, insbesondere wenn man auch die User ermutigen möchte, in den Bookmarks der anderen User zu stöbern. Dann ist es aber nervig auf etliche Deeplinks einer Erotik-Site zu stossen oder aber über Affiliate-IDs auf irgendwelche Partnerprogramme zu gelangen. Eine Flag-Funktion könnte hier die Community bei der Qualitätssicherung einbinden. Das Bookmark müsste dann ja nicht sofort gelöscht werden. Vielmehr könnte das Bookmark in den privaten Status wechseln, so dass die Url für den Spammer User immer noch erreichbar ist, jedoch die Community davon verschont bleibt.
More Community-Feeling
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Mister Wong war sicherlich, dass die Betreiber voll auf der Community-Web2.0-Welle geritten sind. Profilbilder, Gruppen, private Nachrichten sowie ein Wong Blog waren immer wieder ein Grund die Site zu besuchen und nicht nur einfach seine Links via Toolbar abzuladen. Zudem hat Mister Wong einen wöchentlichen Newsletter, der User mit ähnlichen Interessen vorstellt. Auch wenn man aus den Worten von Thorsten Olscha:
Viele der genannten Portalen sind doch mit Funktionen überfrachtet, die “normale” User durchaus überfordern. Wir wollen Icio ganz einfach gestalten.
herauslesen kann, dass Icio wohl überwiegend in diesem spartanisch wirkenden Design bleiben wird, wären einige Community-Funktionen sicherlich wünschenswert.
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Tags: bookmarks, social media, web2.0